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Holocaust Überlebender Sally Perel zu Gast in der JKG

Am Freitag, den 2. 3. 2018 besuchte Sally Perel, Verfasser des Romans „Ich war Hitlerjunge Salomon“ die JKG. Der 92-jährige, der aus Israel angereist war, erzählte dort nicht nur den 10. Klässlern, sondern auch einer großen Zahl interessierter Lehrer und Schüler aus anderen Jahrgängen, seine Lebensgeschichte. Dabei machte er schnell klar, dass er Dinge erzählen werde, die den heutigen Jugendlichen zumeist fremd sind. „In meiner Jugend hatte ich kein Handy und kein Pokemon – nichts, was meinen Kopf verstopft. Zu meiner Zeit gab es nur Bücher. Und glaubt mir, ich habe sie auch gelesen und nicht unter die Bettdecke gestopft“, sagte er. Unterbrochen durch geschickte Zwischenfragen des Landtagsabgeordneten Hans Feuß, der die Lesung moderierte, erzählte Sally Perel in den folgenden 60 Minuten sehr lebendig, wie er als Jude vor den Nationalsozialisten aus Peine zunächst mit seiner Familie ins polnische Lodz und von dort mit seinem Bruder weiter in die Sowjetunion bis nach Minsk floh. Als er 1941 schließlich doch in die Hände deutscher Truppen fiel, gab er sich als Volksdeutscher aus und landete schließlich als »Jupp« in einem Internat der Hitlerjugend in Braunschweig. „In meiner Brust wohnten zwei verschiedene Seelen, die sich tödlich gegenüberstanden. Tagsüber war ich Jupp, der begeisterte Hitlerjunge in der Uniform des Feindes, nachts aber war ich Sally und in Gedanken immer bei meinen Eltern im Ghetto von Lodz. Dieser Schutzmechanismus hat mir geholfen, zu überleben. Die Worte meiner Mutter ›Du sollst leben‹, die sie mir auf meine Flucht mitgegeben hatte, haben mich gerettet. Ich habe mich damit gegen die Worte meines Vaters gestellt, der sich wünschte, dass ich immer ein ehrlicher Jude bleibe“, sagte Perel.

   

Im zweiten Teil der Lesung durften dann die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen: „Haben sie Hitler gekannt?“, war eine der ersten Fragen. Perel erzählte, dass er häufig gefragt werde, warum er Hitler, als er ihn traf, nicht erschossen habe, anstatt ihm die Hand zu reichen. Perel begründete, dass er habe leben wollen. „Hätte ich ihn erschossen, wäre auch ich erschossen worden und hätte nichts zum Frieden beigetragen.“ Darüber hinaus erzählte er, wie traurig er gewesen sei, als er vom Tod Hitlers erfuhr. „Da habe ich erst gemerkt, wie tief diese Naziwelt durch meine Tarnung als Hitlerjunge auch in mir verankert war«, gestand er. 40 Jahre habe er dann seine Geschichte für sich behalten und erst nach einer Herz-Operation Mitte der 1980er-Jahre beschlossen, sie zu erzählen, „um meine Wahrheit loszuwerden und sie nicht mit ins Grab zu nehmen.“ Das Schreiben sei für ihn eine Art Selbsttherapie gewesen, die ihm dabei geholfen habe, das Trauma seiner Kindheit und Jugend aufzuarbeiten.

Am Ende der Lesung nahm sich Sally Perel noch viel Zeit, um Bücher zu signieren und Selfies mit Schülern und Lehrern zu machen. Den Schülern war durchaus bewusst, dass es nach ihnen nicht mehr viele Jugendliche geben wird, die einen Zeitzeugen live erleben können. Vielen merkte man ihre Betroffenheit an und sie alle waren sich einig, dass Sally Perel als Zeitzeuge der beste Geschichtslehrer ist. (BoSo)

Ehemalige Abiturientinnen und Abiturienten der Janusz Korczak-Gesamtschule berichten über ihren beruflichen Werdegang


Das Abitur ist das Ziel, doch was kommt danach? Die Frage nach dem beruflichen Werdegang stellen sich die Schüler der Janusz-Korczak-Gesamtschule zwangsläufig während der Oberstufe. Am Freitag erfuhren sie von 20 ehemaligen Absolventen, wie vielfältig die Möglichkeiten und wie unterschiedlich die Biografien sind. Vom Bankwesen, über soziale Arbeit , Finanzwirtschaft, BWL, Mode- und Graphikdesign bis zum Lehramt waren einige Berufs- bzw. Studienfelder vertreten.

 

Bereits zum dritten Mal gab es die Veranstaltung in dieser Form an der JKG. Zwischen 2010 und 2017 haben sie bei uns ihr Abitur gemacht, einige, wie z.B. Louis Lersmacher, Vera Seek, Marina Bantle und Aljoscha Rüger-Wilms sind schon zum dritten Mal dabei. Die „Ehemaligen“ kommen gerne, was wir als Zeichen der Verbundenheit mit der Schule empfinden. In einer Interviewrunde, die von einigen Oberstufenschülern aus der Q1 geleitet wurde, skizzierte jeder Gast seinen Werdegang, erläuterte seine Motivation für seine Berufswahl und gab den Oberstufenschülern Ratschläge. Dabei wurde dieses Mal besonders deutlich, dass sich Umwege nicht immer vermeiden lassen und dass diese nicht unbedingt ein Nachteil sind.Je nach Interesse trafen sich anschließend Schüler und Ehemalige in kleinen Gruppen, um tiefer ins persönliche Gespräch einzusteigen. Nicht jeder weiß mit dem Abschluss des Abiturs, was er in den nächsten Jahren machen möchte. Mehrere Ehemalige verwiesen deshalb auf die Möglichkeit eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und unterschiedlicher Praktika. Auf diese Weise könne man nicht nur am besten herausfinden, was man beruflich machen wolle, sondern auch schon erste Kontakte zu potenziellen späteren Arbeitgebern knüpfen. Einige gehen nach dem Abitur erst einmal ins Ausland. Doch wie viel Risiko geht man ein? Was passiert, wenn man mit dem Geld nicht auskommt? Solche Fragen beschäftigen die Jugendlichen. Überhaupt sind Wechsel und Risiko große Themen nach der Schulentlassung. Steht ein Studium an, ist damit oft ein Umzug und die erste eigene Wohnung verbunden. Auch zu diesem Thema konnten die Ehemaligen Erfahrungen weitergeben. 

„Wie schwierig ist ein Duales Studium BWL?“, wollte eine Schülerin wissen. Die Ehemaligen, unter ihnen viele Studenten, waren sich einig: Egal welche Fachrichtung – ein Studium sei zeitaufwendig und vielfältig, doch wenn man Interesse mitbringe und sich engagiere, werde der Aufwand belohnt. Besonders deutlich wurde dies auch bei Lea Hansel, die Modedesign an der Fahmoda in Hannover studiert und einige Arbeitsproben mitgebracht hat. Wieder Mal hat sich gezeigt: Die Werdegänge sind so bunt wie diese Schule. Nach dem Abitur ist alles möglich.“ Eine Wiederauflage ist für 2020 bereits geplant. (Berthold Steier)      

Stellungnahmen einiger Oberstufenschüler zur „Ehemaligen-Veranstaltung“ am 23.02.2018

„Der Nachmittag an dem ehemalige Schüler an unserer Schule ihre derzeitigen Berufe, Studiengänge vorstellten und uns Anekdoten zu ihren Berufserfahrungen erzählten war lustig, interessant als auch informativ. Da es für die meisten von uns so langsam auf das eigene Ende der Schullaufbahn zugeht und der Übergang in einen Beruf oder in eine Universität auf uns wartet, hat der stattgefundene Austausch auf neue zukünftige Perspektiven aufmerksam gemacht und dem einen oder anderen die Angst vor dem bevorstehenden Werdegang genommen. Als Schüler der Janusz Korczak-Gesamtschule kann man sich glücklich schätzen, dass sich so um die Zukunft der Schüler durch solche organisierten „Orientierungstage“ gekümmert wird.“ (Tobias Zuber)

Die Studenten haben sich zu Beginn gut und ausreichend vorgestellt, sodass man einen gewissen Überblick hatte. Danach konnte man sich gut auf ein Berufsfeld einer bestimmten Person

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Vielfalt bei JKG on Stage

Die beiden ModeratorInnen Anna Green und Mats Hendrik Lobe gen. Laube „eröffneten“ pünktlich um 19.15 Uhr das Bühnenprogramm des abwechslungsreichen Abends, der bereits um 18.45 Uhr im Forum mit Kunst, Musik und Verköstigung startete.

  

Die beiden Neuntklässler führten unterhaltsam durch das Bühnenprogramm, das eine Mixtur aus „Darstellen und Gestalten“- Kursen der Jahrgänge 6, 7 und 9 sowie der Arbeitsgemeinschaften „Theater“, „Chorchester“ und „Tanz“ darstellte. Darüber hinaus zeigten einige SchülerInnen der 5a ihr schauspielerisches Können, indem sie das Ergebnis einer kreativen Gruppenarbeitsaufgabe im Fach Deutsch zum Thema „Märchen“ zeigten.

 

Der Deutschunterricht präsentierte sich auch im zweiten Teil des Bühnenprogramms, indem hier zwei selbst geschriebene Kurzgeschichten aus der 6c zum Thema „Vater und Sohn“ vorgetragen wurden. Darüber hinaus konnte man wie im letzten Jahr ein Ergebnis aus dem Neigungsfach „Kultur und Medien“ begutachten. Dabei handelte es sich um einen Kurzfilm des zehnten Jahrgangs, der sich mit Problematiken rund um das „Reden“ in sog. Social Networks befasste. Der Film entstand im Zusammenhang mit der Idee, am Wettbewerb des Deutschen Jungendfilmpreis teilzunehmen. Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautet „Wir müssen reden“.

  

Auch der abschließende Programmpunkt zeigte eine Filmaufnahme. Hier konnte das Publikum, das naheliegenderweise überwiegend aus Eltern bestand, Zeuge der sehr originellen Art der Verabschiedung der Jahrgänge 5, 6 und 7 für ihre Abteilungsleiterin werden.

Die kurze Pause nutzten die Besucher, um sich im Forum am kulinarischen Angebot der „Rumänien AG“ zu stärken. Dabei konnten sie der talentierten Darin Schammout lauschen, die während der Pause ihr musikalisches Können zeigte und zu der Klavierbegleitung von Yunus Barin sang. Hier sei erwähnt, dass Daniel Reinhardt die Besucher im Forum bereits zu Beginn des Abends mit verschiedenen Stücken am Klavier empfing. Neben diesem kulinarischen und klanglichen Genuss wurde dem interessierten Besucher weiterhin die Gelegenheit geboten, sich unterschiedliche Ergebnisse aus dem Kunstunterricht anzuschauen, die im Forum in Form von Bildern, Zeichnungen, künstlerischen Tagebüchern sowie Knettrickfilmen zu betrachten waren.

Vielen Dank an alle, die sich an JKG on Stage 2018 beteiligt haben und an dieser Stelle auch besonders an die Medien- AG, die nicht nur dafür sorgte, dass das Bühnenprogramm reibungslos lief, sondern auch die Technik rund um den Aufbau im Forum, sodass auch hier alles gut über die Bühne ging.

JKG verabschiedet Abteilungsleiterin in den Ruhestand

Nach mehr als 42 Dienstjahren im Schuldienst des Landes NRW, davon achtzehneinhalb Jahren als Abteilungsleiterin I für die Jahrgänge 5 bis 7, verabschiedete die Janusz-Korczak-Gesamtschule zum 31. Januar Barbara Möhlen in den Ruhestand. 

An ihrem letzten Schultag überraschten die über 500 Schülerinnen und Schüler der Abteilung, unterstützt von ihren Lehrerinnen und Lehrern, mit einem Flashmop ihre scheidende Abteilungsleiterin, indem sie auf dem Schulhof unter der Begleitung der „No Limits“,

der schuleigenen Rockband aus Jahrgang 13, eine hinreißende Tanz- und Musikperformance darboten. Die offizielle Verabschiedung fand am Freitag, dem 02. Februar nach der Zeugnisausgabe mit einem Festakt in der Aula statt. Die Vertreter der Schulpflegschaft und des Fördervereins, die Schulleitung und das gesamte Kollegium würdigten in Reden und humorvollen Beiträgen die große Kompetenz und Herzlichkeit, mit der die Gesamtschulrektorin Barbara Möhlen ihr Amt ausgefüllt hatte. Auch hier gestalteten die „No Limits“ musikalisch den Abschied von ihrem „größten Fan“, der sie 2011 zu einem Auftritt im Landtag in Düsseldorf begleitet hatte und bis zum Abschiedskonzert Ende Januar – die Bandmitglieder gehen nach ihrem Abitur Ende des Schuljahres getrennte Wege – keinen Auftritt versäumt hatte.

Barbara Möhlen, gebürtige Wiedenbrückerin, hatte nach ihrem Abitur in Bielefeld Deutsch, Geschichte und Biologie studiert und nach dem zweiten Staatsexamen ihre erste Stelle an der Matthias-Claudius-Hauptschule in Rheda angetreten. Nach einem schulformübergreifenden Aufbaustudium an der Universität Bielefeld wechselte sie zum Schuljahr 1990 an die Gesamtschule Brackwede in Bielefeld-Quelle in ihrem dritten Aufbaujahr. Neben ihrer Tätigkeit dort war sie auf Landes- und Bezirksebene mit der Planung und Durchführung von Lehrerfortbildungen im Bereich Gesellschaftslehre betraut.

1999 erhielt sie die Stelle der Abteilungsleiterin I an der damals neu gegründeten Gesamtschule 2, der heutigen Janusz-Korczak-Gesamtschule. In dieser Funktion durfte sie über 3500 Schülerinnen und Schüler zum Übergang in die Sekundarstufe I begrüßen und sie mit den ebenfalls neuen Lehrerinnen und Lehrern begleiten.

„Jeder kann Leben retten“

Unter diesem Motto stand die Informationsveranstaltung der DKMS (Deutsche Knochenmark Spenderdatei) am 25.1.2018. Als registrierte DKMS Partnerschule bietet die Janusz Korczak- Gesamtschule alle zwei Jahre eine solche Informationsveranstaltung mit anschließender Registrierungsaktion an.

Bei der diesjährigen Veranstaltung informierte Frau Ruf (Mitarbeiterin der DKMS) Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 12 und 13 über das Krankheitsbild Blutkrebs, seine Folgen für Betroffene und Angehörige sowie Möglichkeiten der Behandlung. Da die Krankheit im Normalfall ohne Eingriff tödlich verläuft, betonte die Mitarbeiterin die Bedeutung von registrierten Personen in der Spenderdatei: „Jeder von euch ist in der Lage, Leben zu retten und zwar indem er sich registriert und vielleicht für eine Person der passende Spender ist.“

Was es bedeutet Spender zu sein, wie eine Spende abläuft und wie es danach weitergeht konnten die Schülerinnen und Schüler im Gespräch mit Herrn Wittenbrink, der vor etwa zwei Jahren Knochenmark gespendet hat, erfahren. Mit viel Humor und Gelassenheit erklärte er, wie er die Vorbereitungen sowie die eigentliche Entnahme erlebt hat.

Nach dem Vortrag hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit sich selbst für die Knochenmarkspenderdatei registrieren zu lassen. Diese freiwillige Registrierung wurde von Herrn Zumholtes Biologie Leistungskurs der Jahrgangsstufe 13 durchgeführt. Insgesamt ließen sich 130 Schülerinnen und Schüler neu in die Spenderdatei aufnehmen und sind somit zu potentiellen Lebensrettern geworden.

Eine Registrierung kostet die DKMS natürlich auch Geld. Daher freut sich die JKG besonders über eine großzügige Spende von 1500 Euro die dem Förderverein der Schule durch den Rotary Club Gütersloh zur Verfügung gestellt wurde und neben den Neuregistrierungen die DKMS bei der wertvollen Arbeit unterstützt.

NEU! Elternseminare 2018

Das Programm für die Elternseminare 2018 ist da. Sie können sich ab sofort im Schulbüro anmelden. Weitere Informationen finden Sie hier .

Aktuelle Termine

14.11.2018
18:00 Uhr - 20:00 Uhr
Schulkonferenz
17.11.2018
10:00 Uhr - 13:00 Uhr
"Unsere Schule stellt sich vor"
22.11.2018
15:00 Uhr - 19:00 Uhr
Elternberatungstag
22.11.2018
19:00 Uhr - 20:30 Uhr
Infoabend Grundschuleltern
29.11.2018
Potenzialanalyse 8a
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