Schulprogramm

Dieser Schulschwerpunkt umfasst verschiedenste Komponenten. Einige davon möchten wir Ihnen hier vorstellen:


Klassenversammlung

In jeder Woche findet bei uns am Montag eine Klassenversammlung statt. In dieser Stunde sind sowohl alle SchülerInnen der Klasse als auch beide KlassenlehrerInnen anwesend.
Die Klassenversammlungen werden gleich zu Beginn des 5. Schuljahres eingeführt, um einer-seits die Selbstständigkeit und soziale Kompetenz der SchülerInnen zu fördern und anderer-seits, um die Klassengemeinschaft zu entwickeln und zu stärken. Gleichzeitig bilden die Klas-senversammlungen den Übergang zwischen Elternhaus und Ganztagsschule, denn die Schüle-rInnen erkennen, das unsere Schule nicht nur Lern- sondern auch Lebensraum für sie ist. Da-zu gehört, dass die Lebensprobleme der SchülerInnen wahr- und auch ernst genommen wer-den. Damit ein friedliches Zusammenleben funktioniert, ist es wichtig das in der Klassenver-sammlung Rituale festgelegt und eingeübt werden.
Neben den notwendigen organisatorischen Aufgaben, wie beispielsweise Verteilung der Es-sensmarken und Ordnungsdienste, bestimmen die SchülerInnen selbst die Inhalte der Klas-senversammlung. Diese können im Laufe der Woche an einer Wandzeitung gesammelt wer-den. Zu Beginn der Klassenversammlung wird eine Tagesordnung gemeinsam mit den Schü-lern an der Tafel erstellt, so dass der Ablauf der Klassenversammlung für alle SchülerInnen strukturiert und überschaubar ist.
Oberstes Ziel ist es, dass die SchülerInnen mit zunehmenden Alter die Fähigkeit besitzen, die Klassenversammlung eigenständig zu organisieren und zu moderieren und somit den Umgang mit grundlegenden demokratischen Werten verinnerlichen.

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Wir über uns

Ein Schwerpunkt unserer Schule ist es die soziale Kompetenz zu stärken, die Mitgestaltung des Schullebens zu fördern und die Mitverantwortung für sich und andere zu erkennen. Dies sind pädagogische Ziele, die den Schülern und Schülerinnen frühzeitig vermittelt werden sollen. Das Fach ' Wir über uns ' stellt sich dieser Aufgabe in den Jahrgängen 5 mit den Lernzielen: Kennenlernen / Selbstwahrnehmung, Regeln und Rituale und Zusammenarbeit / Kooperation.

Im 7. Jahrgang werden vertiefend die Themen Stärkung des Ichs / Entwicklung des Ichs, Kommunikation sowie Aufeinanderzugehen / Freundschaft interaktiv vermittelt.

Die Arbeit mit dem Suchtpräventionsprogramm ALF ist fest in dem Fach ' Wir über uns ' verankert. Der 9. Jahrgang befasst sich hauptsächlich mit dem Themenbereich Berufsorientierung und intensiviert kommunikative Eigenschaften und Fertigkeiten. Das Fach zeichnet sich durch Methodenvielfalt, Handlungsorientierung und affektive Lernziele aus.

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Suchtpräventionsprogramm

Suchtprävention (Suchtvorbeugung) als fester Bestandteil der Gesundheitsförderung ist Arbeit an den Suchtursachen und ist als ganzheitlich pädagogisches Handeln an unserer Schule zu verstehen.

Mit Hilfe unterschiedlicher Unterrichtsmethoden und Programme werden suchtspezifische und suchtunspezifische Inhalte miteinander verbunden, wobei nicht die Droge, sondern der Mensch im Vordergrund steht. Ziel der Suchtprävention ist der Aufbau wirksamer Schutzfaktoren gegenüber Suchtgefahren. Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen, indem Lebenskompetenzen wie z. B. die Stärkung von Selbstsicherheit, Problemlösefertigkeiten, Kommunikationsfertigkeiten u.a.m. gefördert und Alternativen zu ausweichendem Verhalten angeboten und praktiziert werden, steht dabei im Vordergrund.

Für eine effektive Suchtprävention beziehen wir das Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler, d.h. die Familie und die Schule in ihrer konkreten Umgebung ein. Die Förderung von Freizeitmöglichkeiten und -aktivitäten im Ganztagsbereich unserer Schule unterstützt die Präventionsarbeit.

Im Hinblick auf die Wirksamkeit ist Suchtprävention an unserer Schule langfristig angelegt und beginnt Anfang des 5. Jahrganges mit Übungen zum „Sozialen Lernen“ in Verbindung mit dem Konzept „Wir über uns“.

Im 6. Jahrgang wird das schulische Theaterprojekt „Natürlich bin ich stark“ der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück durchgeführt. Interaktive Rollenspiele, Übungen sowie Spiele zur Suchtprävention unterstützen das Projekt.

Im 7. Jahrgang werden in Verbindung mit dem Fach „Wir über uns“ (Soziales Lernen) Unterrichtseinheiten aus dem Suchtpräventionsprogramm ALF für 6./7. Klassen durchgeführt.

Auch in den höheren Jahrgängen sind unterrichtliche Vorhaben zur Suchtprävention vorgesehen, die in bestimmten Fächern durchgeführt werden können oder fächerübergreifenden Projektcharakter erhalten.

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Theaterprojekt „Natürlich bin ich stark!“

Das Theaterprojekt „Natürlich bin ich stark“ der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück ist ein Baustein der Suchtvorbeugung an unserer Schule.

Seit dem Jahr 2000 wird das Suchtvorbeugungsprojekt im 7. Jahrgang unserer Schule durchgeführt. Themen und szenisches Spiel kommen bei Schülern und Eltern gut an. Vor der Durchführung des Projektes können interessierte Eltern auf einer abendlichen Sichtveranstaltung das dreiteilige Theaterstück der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück selbst erleben und sich informieren.

In drei aufeinanderfolgenden Wochen sehen die 7. Klassen in einer Unterrichtsstunde Szenen des interaktiven Theaterstücks und kommen mit den Theaterpädagogen ins Gespräch.

Inhaltlich geht es um alltägliche Probleme der Jugendlichen wie z.B. fehlende Anerkennung, Gruppendruck, Angst, Frust, Langeweile, die häufig auch Ursachen von Sucht sind.

Gemeinsam werden Handlungsalternativen als mögliche Lösungswege aus den Konfliktsituationen diskutiert. Eine Nachbesprechungsstunde mit den Klassenlehrern zur Aufbereitung der Spielszenen schließt sich an. Rollenspiele und Übungen im Klassenverband vertiefen und unterstützen das Projekt.

Als wirksame Schutzfaktoren gegenüber Suchtgefahren erweisen sich die Förderung und Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Wichtige Ziele des Projektes sind daher, dass Schüler lernen

  • über ihre persönlich Lebenswelt zu reflektieren,
  • Vorteile und Risiken einer Gruppe zu erkennen,
  • eigene Lebenswünsche zu artikulieren,
  • ein starkes ICH und Selbstwertgefühl zu entwickeln und
  • selbstbewusst „nein“ zu sagen.


Begleitet und unterstützt wird das Projekt vom Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Gütersloh, vom Schulamt für den Kreis Gütersloh und von der Stadt Stiftung Gütersloh. 

 



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