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“Nur die, denen die Freiheit genommen wurde, haben eine Ahnung, was sie bedeutet.“

Die Freiheit gilt als eines der wichtigsten Menschenrechte. Trotzdem wird es heutzutage oft verletzt. Man hört immer wieder von erschreckenden Fällen aus aller Welt, von autoritären Regimen, die ihre Macht missbrauchen und Menschen, die den Mund aufmachen, die nicht immer mit der Politik und den Handlungen der Regierung einverstanden und entsprechend kritisch sind,zu „entfernen". Menschen, die ihr Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit ausleben wollen, werden verfolgt, inhaftiert, gefoltert und ermordet - weil sie ein Grundrecht wahrnehmen wollen, das ihnen wie jedem anderen Menschen zusteht.
Um auf diese bedrückende Realität aufmerksam zu machen, engagiert sich Amnesty International seit Jahrzehnten für die Entrechteten. Mit Aktionen und Projekten in aller Welt will man die Bürger für Menschenrechte sensibilisieren - auch in Ländern, in denen diese Thematik nicht im Mittelpunkt der nationalen Medien steht. Viele sind sich der Menschenrechtsverletzungen in anderen Teilen der Welt nicht bewusst und sehen die Freiheit, ihre Meinung öffentlich ohne Bedenken kundtun zu können, als selbstverständlich an. So wird schnell vergessen, dass viele Menschen nicht so frei handeln können und nach jeder regierungskritischen Äußerung Angst um ihr Leben haben müssen...
An unserer Schule gab es vor den Ferien einen Informationsstand, um den Schülern und Schülerinnen das Amnesty-Projekt „Schreib für Freiheit“ nahe zu bringen. Für mehrere Tage wurden im Forum ein Stand aufgestellt, Poster aufgehängt, Flyer verteilt und eine schwarze Box installiert. Viele interessierte SuS kamen.
Initiiert hatte die Aktion Julia Cantzler aus dem Jahrgang 13, die sich bei und für Amnesty engagiert. Sie hatte wenige Tage zuvor bei unserer SV angefragt, ob es nicht möglich sei, das seit Jahren bekannte Amnesty-Projekt auch an der JKG zu verbreiten.

Zum Projekt: Amnesty-International sammelt in aller Welt Briefe. Man schreibt an die Regierungen in denen Menschen zu Unrecht eingesperrt werden und unter menschenverachtenden Umständen festgehalten werden. Je mehr Briefe zusammenkommen, desto besser. Der öffentliche Druck soll die Regierungen dazu zwingen, die Menschen freizulassen. Einen Beispielfall aus dem Tschad findet man unter: https://www.amnesty.de/mitmachen/artikel/tschad-tadjadine-mahamat-babouri-mahadine.

Im Rahmen der „human rights“-Unterrichtsreihe im Englischunterricht des 10. Jahrgangs besuchten einige SV-Schüler die Klassen nach deren mündlichen Prüfungen. Passend zum Thema wurde dort nochmals auf das Projekt aufmerksam gemacht. Deutlich intensiver beschäftigten sich die SuS mit dem Projekt und viele schrieben sogar selbst einen Brief, teilweise auch in Englisch.

Das Projekt wurde zwar relativ kurzfristig an unserer Schule etabliert, doch es spricht eindeutig einiges für unsere Schulgemeinschaft, wenn die zuvor ausgedruckten vorgefertigten Briefe, welche dann nur noch mit einer Unterschrift versehen werden mussten, innerhalb einer halben Mittagspause verteilt wurden. Schnell wurden neue Kopien gemacht, um noch die nächsten Tage die restlichen Schüler zu erreichen...
Man kann nur hoffen, dass die Aktion Früchte trägt und den zu Unrecht Inhaftierten zur Freiheit verhilft.

Daniel Reinhardt, Jg. 13

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