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Rock’n’Roll Gesamtschule

Die JKG lud zum neunten Mal zu „Rock’n’Roll Gesamtschule“ ein – diesmal in einem etwas kleineren Rahmen, in dessen Mittelpunkt die EMU-Gruppen standen. Um 17.30 Uhr standen die ersten EMUs aus Jahrgang 5 auf der Bühne, die mit ihren Rockinstrumenten schon richtig souverän auftraten und gesanglich von ihrem Lehrer Matthias Wichtrup unterstützt wurden. Sie stiegen gleich tief in die Geschichte des Rock mit den Songs Mustang Sally und Rockin‘ all over the world ein.

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Viele Urkunden für Philosophische Essays

Im vorangegangenen Herbst luden die fünf Bezirksregierungen des Landes NRW sowie der Fachverband Philosophie e.V. erneut dazu ein, über den philosophischen Tellerrand zu blicken. Rund 100 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 11 und 12 setzten sich mit folgenden Denkanstößen auseinander:

1. Erleichtert das Philosophieren das Leben?

2. Das haus hat allen zu gefallen. [...] Das kunstwerk ist eine privatangelegenheit des künstlers. Das haus ist es nicht. [...] Das kunstwerk will die menschen aus ihrer bequemlichkeit reißen. Das haus hat der bequemlichkeit zu dienen. Das kunstwerk ist revolutionär, das haus konservativ. [...] Der mensch liebt alles, was seiner bequemlichkeit dient. Er haßt alles, was ihn aus seiner gewonnenen und gesicherten position reißen will und belästigt. Und so liebt er das haus und haßt die kunst. (Adolf Loos, Architektur, 1909. In: Adolf Loos: Sämtliche Schriften in zwei Bänden. Hg. v. Franz Glück. Erster Band, Verlag Herold, Wien und München 1962. S. 314 f.)

3. Politisch mündige Bürger brauchen jedenfalls materiell nicht viel; ihnen genügt ein elementares Auskommen. (Otfried Höffe: Einigkeit und Recht und Wohlstand. In: SZ vom 3.3.2010, S. 13)

4. Der Moralist kann kein Künstler sein, weil er die Welt nicht schafft, sondern über sie richtet und so eine völlig überflüssige Arbeit erledigt. (Imre Kertész: Galeerentagebuch. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek, 2. Aufl. 2002, S. 13. - Ungar. Orig. Budapest 1992. Kertész ist Literaturnobelpreisträger des Jahres 2002)

Bei so vielen einzigartigen, individuellen und außergewöhnlichen Essays fiel es uns Philosophiekolleginnen und -kollegen sichtlich schwer eine Vorauswahl zu treffen. Letztendlich überzeugten aber 12 Schülerinnen und Schüler der JKG Dr. Joachim Otto, den Vorsitzenden der Jury für die Bezirksregierung Detmold. Am 14.03.2016 erhielten unsere Schülerinnen und Schüler dann ihre wohlverdienten Urkunden. Unter ihnen befand sich auch David Püth (Jahrgang 12), der zudem die Möglichkeit erhielt, an der internationalen Philosophie-Olympiade in Münster teilzunehmen. Er vertrat die JKG als einziger Gesamtschüler und ergründete mit zahlreichen Professoren und Studenten des Faches Philosophie den „Relativismus“.
Wir erwarten gespannt die Themenmitteilung für das Jahr 2016 und gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern!

Bildungsministerin Löhrmann besucht Janusz Korczak-Gesamtschule

In Folge der Nominierung zum Deutschen Schulpreis 2015 besuchte Ministerin Sylvia Löhrmann die Janusz Korczak-Gesamtschule. Das Gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Handicap stand auf der Agenda. Als Schule mit 15jähriger Erfahrung in der inklusiven Beschulung können wir auf viele gewachsene Strukturen zurückgreifen und Gelingensbedingungen inklusiver Beschulung aufstellen.

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Theater, Tanz, Film – und ganz viel Kunst

Am 09. März 2016 um 18.00 Uhr war es wieder einmal soweit: Bühne frei in der JKG! Zum mittlerweile 13. Mal fand der alljährliche Kulturabend statt, auf dem zahlreiche Schülerinnen und Schüler ihr Talent unter Beweis stellen konnten.

Bereits vor Öffnung der Türen zur Aula drängten sich die Gäste vor ebendiesen, um noch die letzten verbliebenen Abendkassenkarten zu ergattern oder sich in der ausverkauften Aula die besten Plätze zu sichern. Trotzdem blieb auch allen Besucherinnen und Besuchern ausreichend Zeit, um die Kunstausstellung im Foyer zu bewundern, in der es neben verschiedenen Werken z.B. Designschuhe und Museumskoffer zu sehen gab.

 

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Rückblick: Elternseminar "Ich habe keine Vokabeln auf"

Am Dienstagabend fand das Elternseminar „Ich habe keine Vokabeln auf“ im Spieleraum der JKG statt. Es fand sich eine kleine Gruppe von Eltern aus den Jahrgängen 5 und 7 ein, um miteinander der Frage nachzugehen, was es heißt, eine Schule ohne Hausaufgaben zu sein. Es bedeutet nicht, dass zuhause nicht gearbeitet werden muss. Vokabeln z.B. müssen täglich mindestens 15 Minuten gelernt werden, auch wenn am nächsten Tag kein Vokabeltest ansteht.

Zu Beginn des Seminars stellte Frau Hakenberg die gesetzlichen Regelungen zu Hausaufgaben an Ganztagsschulen und das schulinterne Konzept zur Umsetzung dieser Vorgaben an der JKG vor. Im Anschluss kamen die Eltern darüber ins Gespräch, welche Erfahrungen sie mit der Kommunikation über Unterrichtsinhalte und schulische Aufgaben mit ihren Kindern machen, und diskutierten gemeinsam Möglichkeiten, wie die Kommunikation im Elternhaus gestaltet werden kann.

Sehr bereichernd war die Teilnahme einer Schülerin aus unserem Jahrgang 7, die gemeinsam mit ihrem Vater zum Seminar gekommen war. Sie berichtete von ihrem Arbeitsverhalten und erläuterte sehr lebendig ihren Weg hin zu einer selbstständigen Lernerin. Am Ende des Seminars waren sich alle einig darin, dass sie über das Logbuch und die Mappen einen guten Einblick in die schulische Entwicklung ihres Kindes bekommen können und dass das Gespräch über Schule im Elternhaus ein tägliches Ritual sein sollte.

Zu Beginn des kommenden Schuljahres werden die Inhalte des Elternseminars im Rahmen einer Informationsveranstaltung für die Eltern des Jahrgangs 5 erläutert, insbesondere der Umgang mit dem Logbuch und das selbstständige Arbeiten zuhause.

 

Aktuelle Termine

18.11.2017
10:00 Uhr - 13:00 Uhr
"Meine Schule stellt sich vor" (bis 13.00)
20.11.2017
Ausgleichstag 5 und 6
20.11.2017
EMU C
23.11.2017
20:00 Uhr - 21:30 Uhr
Infoabend Grundschuleltern
27.11.2017
EMU A
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