Konzepte

Schulprogramm

 

Leitbild unserer Schule

In unserer Arbeit lassen wir uns von folgenden pädagogischen Grundsätzen leiten:

Schulklima

Aufgeschlossenheit, gegenseitiger Respekt, Hilfsbereitschaft, Engagement und Leistungsbereitschaft prägen unser Schulklima.

Unterricht

Ein hohes Maß an Schüleraktivität steht im Mittelpunkt des Unterrichts. Dieser berücksichtigt die Individualität der Schülerinnen und Schüler und eröffnet verschiedene Lernwege.
Unser Grundprinzip ist die Ermutigung. Dabei verstehen sich die Lehrerinnen und Lehrer als Moderatorinnen und Moderatoren von Lernprozessen, bei denen die Schülerinnen und Schüler darin unterstützt werden, miteinander und voneinander zu lernen und selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten.

Gesundheit

Die Förderung der Gesundheit aller ist für uns ein wichtiger Bestandteil einer guten Schule, denn wir haben ein ganzheitliches Menschenbild, bei dem Körper und Geist eine Einheit bilden.

Dieses Leitbild wird durch die Leitziele des Schulprogramms konkretisiert. Das vollständige Schulprogramm können Sie herunterladen.

Ganztag
Schule als Lern- und Lebensraum — Unser Ganztagskonzept

Der Ganztagsbereich bildet einen wesentlichen Schwerpunkt im Schulprogramm. Unser Ganztagskonzept orientiert sich dabei an folgenden Leitzielen:

  1. SchülerInnen sollen sich in der Schule 'wohlfühlen', emotionale und soziale Sicherheit gewinnen, Vertrauen zu sich selbst und zu anderen entwickeln und sich mit 'ihrer' Schule identifizieren können. 
  2. SchülerInnen sollen die Möglichkeit erhalten, ihr Repertoire von individuellen Fähigkeiten durch selbstgestaltetes Lernen auszubauen. 

Hinsichtlich der Zielsetzung unseres Ganztagskonzepts werden vor allem folgende Bereiche des Ganztags relevant: 

  • Der Klassenraum ist zugleich Lern- und Lebensraum und ist deshalb vor dem Unterricht und in der Mittagspause geöffnet.
  • Offene Pausen- und Mittagsangebote von LehrerInnen und Eltern 
  • Angebote des Freizeitbereichs wie z.B. Teestube, Spieleraum/-ecken, Ruheraum, Mediothek, Funktionsräume, Schulhof 
  • Arbeitsgemeinschaften als Angebot über den Klassenverband hinaus von LehrerInnen, Eltern und außerschulischen MitarbeiterInnen 
  • Kooperation mit Institutionen im Stadtteil
     

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Leistungskonzept

Was verstehen wir unter dem Begriff Leistung?

Für ihre Bildung erbringen die Schülerinnen und Schüler an der Janusz Korczak- Gesamtschule Leistungen, die sich in unterschiedlichen Dimensionen zeigen und sowohl von Lehrerinnen und Lehrern, als auch von anderen Schülerinnen und Schülern, sowie durch sie selbst einer Bewertung unterzogen werden. Diese Leistungen werden nicht nur durch die Qualität des Ergebnisses sichtbar. Hinter der gleichen Ergebnisqualität stehen in einer heterogenen Gruppe oft unterschiedliche Lernprozesse.

Inklusion

Die Janusz Korczak-Gesamtschule als inklusive Schule

Das gemeinsame Lernen und Leben von behinderten und nicht behinderten Schülerinnen und Schülern findet an der Janusz Korczak-Gesamtschule auf der Grundlage unterschiedlicher Konzepte statt: Beim Gemeinsamen Lernen im Jahrgang 5 sind die Förderschülerinnen und –schüler, dem Grundgedanken von Inklusion folgend, auf alle Klassen verteilt. In den Jahrgängen 6 bis 10 findet gemeinsame Beschulung mit wenigen Ausnahmen nur in den Integrativen Lerngruppen statt, dieses Modell läuft sukzessive aus.

Die Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung sind Mitglieder der Klassengemeinschaft einer Jahrgangsklasse und nehmen an allen Unterrichtsangeboten und anderen Klassenaktivitäten teil. Sonderpädagogische Förderung entfaltet sich also innerhalb der Klassengruppe. Der Aspekt der sozialen Teilhabe am Klassen- und Schulleben steht gleichrangig neben den gezielten Maßnahmen zur Kompensation der individuellen Handicaps.

Aufgenommen werden vorrangig Kinder aus dem Gemeinsamen Lernen der Grundschulen der Stadt Gütersloh; die Anzahl der Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung beträgt im Jahrgang 5 zwölf Schülerinnen und Schüler, und sollte in den Integrativen Lerngruppen – bei 20 Regelschüler/-innen – sechs nicht überschreiten.

Die Integrationsklassen werden von zwei Regelschullehrkräften geführt. Diese entwickeln in enger Zusammenarbeit mit der der Klasse und dem Jahrgang zugeordneten Sonderpädagogin ein aufeinander abgestimmtes Konzept der Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten für Unterricht und Klassenleben.

Der individuelle Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung wird in allen Jahrgängen in einem Förderplan dargestellt und in einem Prozess regelmäßiger Verständigung aller beteiligten Lehrkräfte weiterentwickelt. Einmal im Schuljahr wird bei jeder Schülerin und jedem Schüler die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung der sonderpädagogischen Förderung geprüft. Hierzu finden Treffen des Jahrgangsfachteams „Integration“ statt oder auch kollegiale Beratungen zu einzelnen Schülerinnen und Schülern. In den Integrativen Lerngruppen hat jedes Klassenlehrerteam gemeinsam mit der Sonderpädagogin eine Teamstunde, um pädagogische und didaktische Belange zu besprechen.

Das Gemeinsame Lernen muss eine weitgefächerte Differenzierung vorsehen und die Notwendigkeit der Organisation verschiedener Lernwege berücksichtigen. Die Planung von Unterricht als wichtiger Entwicklungsphase bedarfsspezifischer Unterrichts- und Teamarbeit wird in für alle Partner verlässlichen Planungszeiträumen organisiert und als besonderes Feld der Unterrichts- und Organisationsentwicklung reflektiert.

Individualisiertes Lernen findet in der Klasse oder in besonders dafür vorgesehenen Gruppenräumen statt. Diese stehen auch anderen Angeboten der Lernförderung kleiner Gruppen offen.

Ein nach Jahrgängen abgestuftes Konzept der Berufswahlorientierung begleitet die Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf auf dem Weg in Beruf und Eigenständigkeit bis zum Ende der Schulzeit. Es können alle Abschlüsse der vergleichbaren Förderschulen, bei zielgleicher Unterrichtung auch alle anderen Abschlüsse erworben werden.


Bitte lesen Sie auch, was in der Presse über unsere Arbeit zu lesen war.

Zu einer differenzierten Darstellung unseres Konzeptes für Inklusion gelangen Sie hier: